Naja, eigentlich ganz einfach. Ein MP3-Player agiert im Endeffekt wie ein USB-Stick und dient als Speichergerät. Nur mit dem Vorteil, dass ein Kopfhörereingang zur Verfügung steht und so Musik unterwegs abspielbar ist. Dadurch müssen MP3-Dateien nicht mehr auf eine CD gebrannt werden. Keine CD bedeutet auch kein großes Gerät mehr, in das sie hineingelegt werden muss. Der MP3-Player passt im Normalfall in jede beliebige Tasche. Dennoch hat er es aktuell recht schwer, noch für reißenden Absatz zu sorgen. Dank der heutigen Mobiltelefone und Smartphones, die es auf dem Markt gibt. Diese müssen ja bekanntlich alles können und ein kleines Büro und ein Entertainment-Center für unterwegs darstellen. Somit sind MP3-Player und Radio hier schon integriert. Das erspart wiederum das Mitschleppen eines zusätzlichen Geräts.
Dennoch haben sie weiterhin eine Berechtigung zum Leben. Die Hersteller versuchen, ihre Produkte an den Wandel anzupassen. So sind integriertes Radio und Diktierfunktion nicht unbedingt eine Seltenheit. Videowiedergabe und Festplatten mit bis zu 160 Gigabyte sorgen dafür, dass MP3-Player immer noch interessant sind. Organizerfunktionen findet man ebenso vermehrt in den Reihen der MP3-Player. Bei den heutigen Preisen, die im Großen und Ganzen halbwegs niedrig sind, sollte aber beachtet werden, dass ein Display schon angebracht ist.
Es ist zwar nicht unbedingt notwendig, aber kleiner Tipp vom etablierten User: Das Suchen nach bestimmten Titeln ist wesentlich einfacher und effektiver. Und sollte die Qualität einer Wiedergabe nicht optimal sein, heißt das nicht automatisch, dass der MP3-Player mies ist. Vorab kann es sein, dass die Datei von vornherein eventuell nicht hochwertig ist. Da stößt der Beste seiner Art an natürliche Grenzen. Man sollte keine Wunder erwarten. Ein weiteres Problem könnten auch die Kopfhörer sein. Die mitverkauften Dinger sind meist… Naja, wie soll ich es sagen? Schlecht trifft es relativ direkt! Deshalb rate ich als zusätzlichen Kauf extra Kopfhörer, die so im Preissegment ab 15 Euro liegen. Jedoch sollte auch hier noch recherchiert werden, da wie so oft teuer nicht immer gleich gut ist.
Zum Vergleich haben wir uns die auf dem Bild abgebildeten MP3-Player geschnappt und verglichen. Von der Kompaktheit überzeugen alle drei. Wobei der iPod nano meines Erachtens doch arg klein ausgefallen ist. Der Samsung YP-35 ist mittlerweile etwas in die Jahre gekommen und die 128 MB Speicher nicht mehr wirklich zeitgemäß. Somit kann er eigentlich nicht mehr wirklich zu einem Vergleich hinzugezogen werden. Da bietet der iPod mit acht oder 16 Gigabyte schon wesentlich mehr Platz. Dieser ist aber auch wiederum brandneu auf dem Markt. Der Sony aus der NWZ-E450-Serie ist mit vier, acht oder 16 Gigabyte noch ein wenig variabler. Das liegt ebenfalls daran, dass er nagelneu herausgekommen ist. Auch preislich hat der Sony gegenüber dem iPod Vorteile. aber das liegt wohl am Namen. Für Apple zahlt man für den angebissenen Apfel auf dem Produkt schon ein Vermögen.



